Keramikimplantate

Was ist ein Zahnimplantat?

Ein Implantat dient dem Zahnersatz, mit dem ein Zahn oder beliebig viele Zähne rekonstruiert werden können. Es ist eine künstliche Zahnwurzel, die in den Kieferknochen eingesetzt wird. Darauf setzen wir einen neuen, individuell angefertigten Zahn, Brücken oder Prothesen. Das Ergebnis fügt sich harmonisch ein und die natürlichen Gesichtszüge bleiben erhalten. So gewinnen auch Prothesenträger den Komfort und die Sicherheit eigener fester Zähne zurück. Anders als bei einer herkömmlichen Prothese bleibt die natürliche Spannkraft von Mund, Lippen und Wange erhalten und der Knochenabbau wird vermieden.

Keramikimplantate

Wir verwenden sichere, immunologisch neutrale Keramikimplantate. Sie bestehen aus Zirkonoxid und sind im Gegensatz zu den gängigen Titanimplantaten metallfrei, aus Sicht der biologischen Zahnmedizin der entscheidende Vorteil! Keramikimplantate sind elektrisch neutral und durch die weiße Farbe sehr ästhetisch. Bei Titanunverträglichkeit oder Unbehagen gegen Metalle im Körper sind sie eine schonende Lösung. Sie lösen keine Allergien oder Unverträglichkeiten aus und werden auch bei chronischen Erkrankungen empfohlen.

Zudem bieten biologisch neutrale Keramikimplantate den Vorteil, das diese sofort nach Entfernen des kranken Zahnes in das gereinigte und mit Ozon desinfizierte Zahnbett gesetzt werden kann. Dank der besonderen Eigenschaften von keramischen Implantaten können entfernte Zähne im sichtbaren Bereich in der Regel gleich durch ein Keramikimplantat ersetzt werden (Sofortimplantation). Eine provisorische Versorgung mit festen Kunststoffkronen ist fast immer in einer Sitzung möglich.

Optimale OP-Vorbereitung und anschließende Mundhygiene garantieren die Langlebigkeit des Keramikimplantates.

Ablauf der Implantation – Keramikimplantate Hamburg

Beratung und Voruntersuchung

Zunächst führen wir ein ausführliches Beratungsgespräch mit Ihnen, in dem wir besprechen, welche Versorgung Sie wünschen und wie viele Implantate erforderlich sind. 
Bevor wir Ihnen zu einem Implantat raten, stellen wir fest, ob die Substanz Ihres Kieferknochens ausreicht, um das Implantat dauerhaft zu halten, denn nach einem Zahnverlust verliert dieser schnell an Volumen.

DVT: dreidimensionales Röntgen

Mit dem strahlungsarmen DVT-Gerät (digitale Volumentomographie) ermöglichen wir Ihnen eine moderne, computergestützte 3D-Implantatplanung. Damit können Implantatposition sowie passende Länge und Durchmesser der Implantate präzise festgelegt werden. Ebenfalls wird der zur Verfügung stehende Knochen optimal ausgemessen. Dadurch wird die Implantation noch sicherer. Vor allem bei einer Sofortimplantation ist diese Technik sehr wichtig.

Eventuelle Vorbehandlungen / Knochenaufbau

Falls Vorbehandlungen der Zähne oder des Zahnfleisches erforderlich sind, führen wir diese durch. Sollte Ihr Kieferknochen nicht hoch oder breit genug für ein Implantat sein, können wir den Knochen aufbauen. Das dafür benötigte Material kann sowohl aus Ihrem eigenen Körper gewonnen werden als auch humanen, tierischen, pflanzlichen oder synthetischen Ursprungs sein. Es regt den Kieferknochen an, sich neu zu bilden. Je nachdem, wie viel Knochen neu gewonnen werden muss, erfolgt der Knochenaufbau vor oder während der Implantation.

Laborwerte

Im Vorfeld des Eingriffs achten wir zudem auf zwei Laborwerte, auf Vitamin D3 und LDL-Cholesterin. Vitamin D3 dient dem Knochenstoffwechsel. Der Vitamin D3 Wert sollte bei 60 – 80 ng/ml und der LDL Wert bei 1,2 g/l liegen. Ein Mangel gilt der wissenschaftlichen Literatur als Ursache für den Verlust von Zahnimplantaten in der Einheilungsphase. LDL-Cholesterin zeigt an, wie entzündungsbereit der Körper ist und sollte einen gewissen Wert nicht überschreiten.

Minimalinvasive Implantation

Der ambulante Eingriff findet in unserer Praxis in der Regel unter örtlicher Betäubung statt. Dabei achten wir auf eine gründliche Säuberung und Desinfektion des OP-Gebietes, da Keramikimplantate nur in völlig gesunden Knochen einheilen. Hierzu setzen wir desinfizierendes Ozon ein. Außerdem nutzen wir für eine schnelle Wundheilung das regenerative Potential körpereigener Plasmamembranen. Durch die natürliche Behandlung kann in der Regel auf Antibiotika verzichtet und es können Schmerzmittel minimiert werden. Zusätzlich ist eine orthomolekulare Unterstützung mit Vitaminen und Nährstoffen vor und nach dem Eingriff sinnvoll.

Wir setzen Ihnen Ihr Implantat bzw. Ihre Implantate ambulant ein und versorgen Sie gegebenenfalls mit einem provisorischen Zahnersatz. Die Einheilzeit dauert ca. 2 bis 6 Monate.

FAQ

Häufige Fragen zur Bleaching

Für wen sind Keramikimplantate geeignet?

Keramikimplantate können im Prinzip bei allen Erwachsenen, mit genügend Vitamin D3 von 60 – 80 ng/ml und einem LDL
Wert von nicht größer als 1,2 g/l, eingesetzt werden, sofern genügend Kieferknochenvolumen vorhanden ist. Ansonsten kann
vorher ein Knochenaufbau erforderlich sein. Die biologisch verträglichen Zahnwurzeln aus Zirkonoxid verwenden wir für den
Ersatz einzelner oder mehrerer Zähne. Die zahnfarbenen Implantate sind besonders empfehlenswert bei Zahnverlust im
sichtbaren Bereich, Patienten mit Parodontitis, Allergien, Unverträglichkeiten sowie chronischen Erkrankungen.

Einteilige Keramikimplantate können extrahierte Zähne sofort ersetzen. Das Gleiche gilt für zweiteilige Keramikimplantate im
hinteren Bereich. Dadurch wird das vorhandene Knochen- und Weichgewebe des Zahnes weitgehend erhalten, welches
sonst während der Abheilung verloren geht. Im sichtbaren Bereich ist die provisorische Versorgung mit festen und
ästhetischen Kunststoffkronen direkt möglich. So haben Patienten in der Regel noch am selben Tag wieder feste Zähne und
die Ästhetik ist wiederhergestellt.

Bei herkömmlicher Implantation müssen Sie dagegen mehr Zeit einplanen. Nach dem Ziehen der Zähne müssen Sie in der
Regel 3 bis 6 Monate abwarten, bis die Zahnlucke und der Kieferknochen ausgeheilt sind. Erst dann wird das Implantat
eingesetzt, welches wiederum 3 bis 6 Monate einwachsen muss, bevor es mit einem Zahnersatz belastet werden kann. Die
Sofortimplantation erspart Ihnen zusätzliche operative Eingriffe.

Wann immer es möglich ist, bevorzugen wir daher die Sofortimplantation von Keramikimplantaten. Dabei halten wir das
immunologische Heilungskonzept genau ein. Dank der besonderen Eigenschaften von Keramikimplantaten können diese die
entfernten Zähne sofort ersetzen. Die Extraktion der zu entfernenden Zähne nehmen wir unter maximaler Schonung von
Knochen und Weichgewebe vor.

Es handelt sich bei einer Zahnimplantation um einen relativ kleinen Eingriff. Mit einer prazisen Planung und Diagnostik sind
Komplikationen während der Implantation nur sehr selten. Grundsätzlich kann es, wie bei jedem operativen Eingriff, zum
Beispiel zu Schwellungen, Wundheilungsstörungen, Blutungen und Blutergüssen kommen. Dank der langjährigen Erfahrung
von Frau Dr. Steffers ist das Risiko für Komplikationen allerdings auf ein Minimum reduziert. Risikofaktoren wie Rauchen oder
Parodontitis erhöhen die Gefahr von Infektionen. Im Beratungsgespräch sprechen wir über eventuelle Risikofaktoren und
passen die Therapie unter Umständen an.

Die Implantation kann dank moderner Anästhesieverfahren schmerzfrei durchgeführt werden. Nach dem Einsetzen des
Zahnimplantats kann es am ersten Tag, bei manchen Patienten auch in den ersten Tagen, zu minimalen Schwellungen und
leichten Wundschmerzen kommen. Diese können Sie durch regelmaßige Kühlung und die Gabe von Schmerzmitteln
effektiv lindern.

Die Kosten für Zahnimplantate, aus Keramik genauso wie aus Titan, werden im Regelfall nicht von den gesetzlichen
Krankenkassen übernommen. Ihnen steht aber ein Festzuschuss der Krankenkasse für Zahnersatz zu. Private Krankenkassen
und Zahnzusatzversicherungen erstatten im Normalfall die Kosten. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Versicherung.