Meridiansystem

Meridiansystem & Zähne – alles ist verbunden

In der biologischen Zahnmedizin betrachten wir den Körper als ganzheitliches System. Zähne stehen über sogenannte Meridiane mit Organen und Körperfunktionen in Verbindung. Diese Energiebahnen durchziehen den gesamten Körper und beeinflussen Ihr Wohlbefinden. Störungen im Mund können sich daher auch an ganz anderen Stellen bemerkbar machen. Unser Ziel ist es, diese Zusammenhänge zu erkennen und gezielt zu behandeln.

Wie Zähne den Körper beeinflussen

Jeder Zahn ist einem bestimmten Meridian und damit bestimmten Organen zugeordnet. Entzündungen, wurzelbehandelte Zähne oder versteckte Kieferprobleme können den Energiefluss stören. Dadurch können Beschwerden im gesamten Körper entstehen – oft ohne erkennbare Ursache. Umgekehrt können auch Organprobleme Auswirkungen auf die Zahngesundheit haben. Diese Wechselwirkungen spielen eine zentrale Rolle in der Diagnostik.

Moderne Diagnostik & gezielte Analyse

Mit moderner 3D-Diagnostik können wir versteckte Entzündungen im Kiefer frühzeitig erkennen. Ergänzend nutzen wir Methoden wie die Neuraltherapie, um mögliche Störfelder sichtbar zu machen. Dabei wird das betroffene Areal kurzfristig entlastet, um Reaktionen im Körper zu beobachten. So lassen sich Zusammenhänge zwischen Zähnen und Beschwerden besser verstehen. Das ermöglicht eine präzise und individuelle Behandlung.

Behandlung von Störfeldern für mehr Gesundheit

Werden belastende Störfelder im Mund entfernt, kann sich der Körper oft deutlich besser regulieren. Dazu gehören die Entfernung entzündeter Bereiche sowie der Verzicht auf unverträgliche Materialien wie Metalle. Stattdessen setzen wir auf biokompatible Lösungen wie Keramik. Ziel ist es, den Energiefluss wieder zu harmonisieren und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Für nachhaltige Gesundheit – über den Mund hinaus.

FAQ

Häufige Fragen zur Oralchirurgie

Was sind Meridiane?

Die biologische Zahnmedizin bezieht sich auf das Meridiansystem. Gesundheit ist hierbei mit einem freien und ausreichenden Fluss in den Energiebahnen (Meridianen) des Körpers verbunden. Jeder Meridian durchläuft einen bestimmten Zahn bzw. eine Zahngruppe und steht mit gewissen Organen und Systemen in Verbindung. Ein Störfeld, wie z. B. eine Entzündung im Zahnbereich, kann den Energiefluss auf diesem Meridian stören und zu körperlichen Beschwerden führen. Es gibt 12 Hauptmeridiane, die durch den gesamten Körper verlaufen.

Oben auf dieser Seite finden Sie das Meridiansystem-Schema der Organe und Körperteile, die durch Herde im Bereich der jeweiligen Zähne betroffen sein können. Diese Ansicht entspricht der Sicht Ihrer Zahnärztin. Aus Sicht des Patienten verläuft die Nummerierung gegen den Uhrzeigersinn. Sie beginnt mit dem rechten Oberkiefer oben (Zähne 11 bis 18) und endet mit den Zähnen rechts unten (Zähne 41 bis 48). Die erste Ziffer bezeichnet jeweils den Quadranten (1 bis 4). 

 

Somit besteht z. B. ein Zusammenhang zwischen den oberen Schneidezähnen und der Niere und Blase. Die Zuordnung von Zähnen zu Organen (Meridiansystem Zähne) kann zu neuen Therapieansätzen vor allem bei chronischen Erkrankungen führen. 

Dass Organe und Zähne eng verbunden sind, ist unter Medizinern heute unbestritten. Eine parodontale Infektion erhöht z. B. das Risiko für Herzinfarkt/Arteriosklerose. Eine erfolgreiche Behandlung der Parodontitis verbessert die Gefäßfunktion hingegen. Auch die Ursache für Kopfschmerzen kann unter Umständen an den Zähnen und Kiefergelenken liegen, wie beispielsweise einer chronischen Entzündung der Zahnwurzel. 

 

Bei chronischen Erkrankungen wie Magen-Darm-Erkrankungen, Gelenkproblemen, Rheuma, Depressionen, Organerkrankungen etc. sollten daher auch die Zähne begutachtet werden. Bei schweren chronischen Erkrankungen wie Krebs, Multiple Sklerose, Diabetes usw. ist eine gründliche Zahnsanierung angeraten, um eventuelle Blockaden des Heilungsprozesses zu beseitigen. 

Eine Störung in einem bestimmten Zahnbereich führt fast immer zu einer Störung im Bereich dieses Meridians. Wird diese Störung entfernt, kommt es im Umkehrschluss zu einer Verbesserung. Die Zusammenhänge lassen sich durch Einspritzen von Procain in das Areal eines verdächtigen Zahnes für den Patienten und die Patientin nachvollziehbar simulieren. Lassen sich Ursachen für Beschwerden nicht finden, sollten Sie daher an einen Termin bei Ihrer Zahnärztin für biologische Zahnheilkunde denken. Mit einer ganzheitlichen Betrachtungsweise und konsequenten Ursachenforschung können Sie Ihren Beschwerden bzw. einer Erkrankung auf den Grund gehen. 
Viele wurzelbehandelte (= tote Zähne) weisen eine Entzündung des umliegenden Gewebes auf. Dies ist auf einem dreidimensionalen Röntgenbild (DVT) zu erkennen. Ein kranker Zahn kann durch chronische Intoxikation über das Meridiansystem mit ihm korrelierende Organe stören. Daher sollten tote Zähne chirurgisch entfernt und das entzündete Gewebe vollständig beseitigt werden. Anschließend können Keramikimplantate die Zahnlücke schließen.